Monatsbotschaft

Beständiges Glück


Das irdische Leben kann uns nichts Konkretes oder Beständiges ausliefern, denn alles ist flüchtig, alles ist vergänglich hier.
Wir erwarten zu viel vom Leben, wenn wir in ihm Beständigkeit und Glück suchen.

Das Leben kann jedoch „das glückliche Sein“ unseres Wesens sichtbar machen.
Dieses Glück erstrahlt unabhängig von allen äußeren und inneren Umständen.

Ebenso verleiht das Leben aber auch dem von Verblendung überschatteten Sein vorübergehend Form und Ausdruck, weshalb wir es dann als unglückliches Sein bezeichnen.

Gute oder schlechte Launen entstehen nicht wie allgemein angenommen aus den angenehmen oder unangenehmen Geschehnissen welche uns zustoßen.
Launen entstehen immer aus unserem Denken und dessen Spiegelungen, denn alle diese Geschehnisse werden aus den Fäden unseres Denkens gewoben und entsprechen unseren Neigungen und Tendenzen.

Das menschliche Leben ist eine Projektion unseres Geistes um uns unsere Tendenzen und Neigungen zu reflektieren.
Es ist ein Biotop, durch unseren eigenen Geist erschaffen, um diesen von seinen Fixierungen zu erlösen und unser Wesen grundlos feiern zu lernen.

Hier in unserem Leben werden unsere Glaubenssysteme und Trennungsfantasien greifbar, damit wir unsere Identifikationen und Verblendungen durchschauen und uns als reines Gewahrsein entdecken können.
Meditation geschieht, wenn das Ich als Gedankenströmung versiegt.
Reines Gewahrsein ist bewusstes, ungeteiltes Sein ohne Gedankentätigkeit.
In der Offenbarung des reinen Gewahrseins wird unser göttlicher Wesensgrund offen sichtbar und aufscheinend.

Die Hingabe unseres Selbst an seinen göttlichen Urgrund ist die Erfüllung und Erlösung der Wanderung unserer Seele.

Glückliches Sein ist bedingungslos und zeitlos.

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sanft - kraftvoll - wild
die Wimpern der Sterne
berührend

In Liebe Saajid



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